Die Geschichte
Was sich bei der Arbeit am Tankwagen ändert
Bisher
Sechs Systeme. Ein Fahrer. Kein gemeinsames Bild.
Disposition, Messwertrechner, Sicherheitstechnik, Telematik, Drucker und Abrechnung sind jeweils zuverlässig. Keines kennt den ganzen Prozess. Die Lücken füllt der Fahrer: Er trägt Informationen von Gerät zu Gerät, erklärt am Telefon, was im Büro nicht sichtbar ist, und rekonstruiert aus Anzeige, Beleg und Erfahrung.
Fehlende Informationen können die Lieferung verzögern und im Büro zusätzliche Nacharbeit verursachen.

Am Fahrzeug
Eine Architektur, die mit dem Fahrzeug wächst
Dahinter steht eine Architektur, die mit dem Fahrzeug wachsen kann: Eine Bedieneinheit verbindet Rechenleistung und Bedienung, Erweiterungseinheiten nehmen steckbare Funktionsmodule auf. Zusätzliche Aufgaben lassen sich dadurch in die Plattform einbinden. Bestehende Messanlagen und Sensorik sollen weiter nutzbar bleiben. Die jeweilige Kombination wird technisch und regulatorisch geprüft. Für Flotten eröffnet das einen Weg, Fahrzeuge nach Bedarf zu modernisieren.
Eine Erweiterungseinheit nimmt bis zu zehn steckbare Module auf, weitere Einheiten erweitern das System. Ein Kabel verbindet Bedieneinheit und Erweiterungseinheit, ein weiteres die nächste Einheit. Versorgung und Anschlüsse zu Feldgeräten bleiben Bestandteil der jeweiligen Fahrzeuginstallation. Konfigurationen werden gespeichert und wieder eingespielt.
Für Fahrzeugbauer und Flotten liegt der Nutzen im schrittweisen Ausbau: von der Bedieneinheit allein über eine Erweiterungseinheit bis zu mehreren. Bestehende Messanlagen, Sensoren und Aktoren sollen einbezogen werden können, technische und regulatorische Eignung werden für jede Kombination geprüft. Vorhandene Secu-Tech-Sicherheitssysteme arbeiten unabhängig weiter.
Sicherheit und Umweltschutz
Fehler an der Übergabestelle können zu Produktaustritten führen
An der Übergabestelle können Fehler zu falscher Befüllung, Vermischung oder Produktaustritt führen. Welches Produkt befindet sich in welcher Kammer? Ist die Abgabe freigegeben? Wann muss sie gestoppt werden? XPULSE soll Messung, Sicherheitsfunktionen und Bedienung in einem geführten Ablauf zusammenbringen. Bei einer Störung soll der Fahrer Ursache, Auswirkung und den nächsten sicheren Schritt erkennen können, und die Dokumentation verbindet Menge, Kammer, Verriegelung und Belegangaben mit dem Vorgang.
Schutzfunktionen kommen Schritt für Schritt auf die Plattform: Der Funktionsfahrplan beginnt mit der Durchflussmessung am Tankfahrzeug. Danach folgen Funkabfüllsicherung, eichgenaue Füllstandsüberwachung sowie Produktvermischungs- und Diebstahlschutz. Vorhandene Secu-Tech-Sicherheitssysteme arbeiten unabhängig weiter. Fehler vermeiden statt Fehler protokollieren.
Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen: Deutschland 2025
- 1.461
- Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen
- 5,9 Mio.
- Liter freigesetzt
- 2,4 Mio.
- Liter nicht zurückgewonnen
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 302 vom 24. August 2026, Berichtsjahr 2025. Die Zahlen umfassen Unfälle beim Umgang mit und bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe in Deutschland.
BAuA: Nach zwölf Stunden Arbeitszeit verdoppelt sich das Unfallrisiko gegenüber acht Stunden ungefähr.
Der Fahrer
Bedienung für erfahrene und neue Fahrer
Lange Schichten, Handschuhe, Blendung und Dunkelheit erschweren die Arbeit am Tankwagen. Die Bedienung muss auch Fahrern helfen, die das System noch nicht kennen, gerade bei einer Störung.
XPULSE ist für diese Bedingungen ausgelegt: Bedienung in natürlicher Arbeitshaltung, eine aktive Auswahl und ein nachvollziehbarer nächster Schritt, kritische Zustände nicht nur über Farbe codiert, dieselbe Bedienung in jeder Ausbaustufe.

Mehr als Kraftstoff
In Österreich entwickelt, für die Flüssigkeitslogistik
XPULSE startet dort, wo Secu-Tech mehr als zwanzig Jahre Erfahrung hat: Tankwagenflotten, Heizöl- und Kraftstoffverteilung, Tankstellenbelieferung, Depots und Terminals. Die Plattform ist so angelegt, dass weitere Flüssigkeiten folgen können, die gemessen, gesichert und mit Nachweis abgegeben werden.
Pressematerial zur Plattform
Im Pressebereich finden Sie Pressetexte, Bilder, Diagramme, Ansichten und eine Animation der Bedienoberfläche sowie Zahlen und Fakten und den Solutions Guide.
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